Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) untersucht jedes Jahr das Gründerklima in den wichtigsten Industrienationen. Im Länderbericht Deutschland 2009 bestätigen sich die Trends der letzten Jahre: Der Anteil der Gründer an der Bevölkerung liegt seit zehn Jahren unverändert niedrig, nach wie vor planen oder gründen lediglich vier Prozent aller Erwerbstätigen ein Unternehmen. Deutschland landet damit auf Platz 15 von 20 Ländern der OECD und anderen innovationsbasierten Volkswirtschaften. Von den Befragten gaben 43 Prozent an, sich aus Angst zu scheitern gegen eine Unternehmensgründung zu entscheiden, 32 Prozent der angehenden Unternehmer schlagen diesen Weg aus Mangel an Erwerbsalternativen ein. Als relative Stärken Deutschlands im internationalen Vergleich werden seit 2003 regelmäßig “Öffentliche Förderprogramme”, die “Physische Infrastruktur”, der “Schutz geistigen Eigentums” und sog. “Unternehmensbezogene Dienstleistungen” ermittelt. Was sich dahinter verbirgt verrät die komplette Studie, die auf der Webseite des GEM-Consortiums erhältlich ist.