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Serious Games Award: Bewerbung bis 10. Februar 2011

Freitag, 19. November 2010

Am 4. März 2011 findet im Rahmen der CEBIT die Serious Games Conference statt. Laut Veranstaler nordmedia stellen Serious Games stellen die Schnittstelle zwischen Unterhaltungstechnologien und Anwendungen im institutionellen Bereich sowie im Bildungssektor dar. Sie gewinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung und werden vermehrt in Aus- und Weiterbildung, Training und Simulation eingesetzt. Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Medizin und Militär nutzen seit längerem Technologien und den Spielprinzipien aus dem Unterhaltungssoftwarebereich. Aber auch der öffentliche Sektor setzt zunehmend auf die Realitäts-Simulationen lernorientierter PC-, Video- und Konsolenspiele.

Im Anschluss an die Konferenz wird der Serious Games Award 2011 in Gold, Silber und Bronze verliehen. Spieleentwickler und Publisher können ab sofort deutsche Produktionen einreichen, die die Spielprinzipien und Technologien der Unterhaltungssoftware für ernsthafte Zwecke zum Einsatz bringen. Einsendeschluss ist der 10. Februar 2011.

Bereits seit 2009 verleihen nordmedia gemeinsam mit dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) in Kooperation mit dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und deren Landesinitiative Hessen IT den Serious Games Award im Rahmen der Serious Games Conference.

Entwicklung von Computerspielen bleibt attraktiver Markt

Freitag, 26. Februar 2010

Die “Gamesbranche” bleibt ein attraktives Marktumfeld. Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) in den Gesamtjahr für 2009 mitteilt, konnte die Branche trotz des schlechten konjunkturellen Umfeldes im Vorjahr  behaupten: Insgesamt wurden 55,4 Millionen Spiele (2008: 55,6 Mio.) verkauft und damit ein Umsatz von 1,53 Milliarden € (2008: 1,56 Mrd. €) erzielt. Die komplette Pressemitteilung gibts hier.

Geprägt ist dieser Markt natürlich von den großen Konzernen, die Unterhaltungssoftware beispielsweise für Spielekonsolen anbieten. Die Branche lebt aber von den kleinen, unabhängigen Entwicklern, die ihre Spiele online stellen oder diese für andere entwicklen. Die Entwicklung von Games bzw. Unterhaltungssoftware könnte also auch für Studierende der Hochschule Bochum eine attraktive Option sein. Immerhin haben wir ja einen Fachbereich “Elektrotechnik & Informatik” sowie “Maschinenbau & Mechatronik”.  Eine eigene Hardware kann also ggfs. direkt mitentwickelt werden.