Archiv für die Kategorie „ENTER allgemein“

Der Präsident der HS BO zum Unternehmertum an Hochschulen

Montag, 24. Januar 2011

Der Präsident der Hochschule Bochum, Prof. Dr.-Ing. Martin Sternberg, hat sich in einem Interview mit der IHK-Zeitschrift “Wirtschaft im Revier” (Ausgabe 12/2010) zur großen Bedeutung gelehrten und gelebten Unternehmertums an der Hochschule geäußert. Das komplette Interview gibts hier.

Start-ups des Jahres 2010 gekürt – Blick auf die Jurybegründungen lehrt, was erfolgreiche Start-ups ausmacht

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Gestern wurde von deutsche startups.de bekannt gegeben, wer das Start-up des Jahres 2010 ist. Dabei fiel die Wahl gleichermaßen auf Avocado Store und Citydeal. Die Meldung dazu haben wir hier verlinkt.

Lesenswert sind insbesondere die Begründungen der Jury. Diese geben einen guten Eindruck davon, was ein Start-up im Internetbereich ausmacht., u.a. “Usability”, “den Zeitgeist treffen”, “ansprechendes Design und Benutzerführung” etc. Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich die “Einfachheit” der Idee die den erfolgreichen Unternehmen zu Grunde liegt. Sicherlich spielen auch Faktoren wie Geld und Glück, wie im Falle von Citydeal, eine Rolle. Das Beispiel Avocado Store zeigt aber, welches Potenzial für clevere Ideen im Internet besteht. Auch die weiteren nominierten Teams, wie z.B. DeinBus. de sind einen Blick wert, zeigt sich doch hier, dass der Bruch mit Konventionen (hier dem vermeintlichen Beförderungsmonopol der Deutschen Bahn) Potenzial für Geschäftsideen bietet.

Checkliste “Existenzgründung für Ingenieure”

Freitag, 10. Dezember 2010

Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. bietet auf seinen Webseiten eine Checkliste “Existenzgründung für Ingenieure”, die sich Gedanken über die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit machen. Ein umfassender Überblick für erste Vorüberlegungen zur Existenzgründung mit guten Tipps und Links für weitere Informationen.

Einen interessanten Artikel zum Thema hält im Übrigen auch das Magazin ZEIT Campus, Ausgabe Nr. 6 November/Dezember 2010 bereit. Eine Kopie des Artikels ist im Infokasten von ENTER/Gründercampus Ruhr zwischen den Gebäudeteilen B und C der Hochschule einzusehen.

Erstes Treffen der Science Angel an der BO

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Heute fand das erste Treffen der sieben Professorinnen und Professoren an der Hochschule Bochum statt, die sich bereits  als Science Angel betätigen. Science Angels sind als Professorinnen und Professoren der Hochschule Bochum und der Ruhr-Universität Bochum Multiplikatoren für das Thema Selbstständigkeit in ihren Fachbereichen, die durch ihr Know-how, ihre Einblick in Forschungsthemen und teilweise  eigene Gründungserfahrungen wichtige Akteure der Gründungsförderung  sind und eine erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte und die Identifikation von Gründungspotenzialen innerhalb ihres Fachbereichs bilden.

Beim heutigen “Kick-off” ging es um die Einordnung der Aktivitäten zur Gründungsförderung an der Hochschule Bochum, ergo um Projekte wie den Hochschulgründerverbund Ruhr, Fit for Business oder aktuell den Gründercampus Ruhr. In einer ergiebigen Diskussion ging es um die Frage, wie sich die Zielgruppe der Studierenden noch besser erreichen und zum Start einer selbstständigen Tätigkeit motivieren lässt. Außerdem standen Fragen zur Rolle der Science Angels, ihres Informationsbedarfs und den Möglichkeiten zur Gewinnung weiterer Multiplikatoren unter den Professorinnen/ Professoren an der Hochschule Bochum im Mittelpunkt.  Das nächste Treffen, mit dann hoffentlich noch weiteren Science Angels, findet im Sommersemester statt.

Gründermentoring zentrales Thema beim ENTER-Alumni-Abend

Dienstag, 7. Dezember 2010

Beim Netzwerktreffen der Alumni-Gründer der Hochschule Bochum mit aktuellen Gründungsteams ging es um den Aufbau eines Gründer-Mentorings. In kleinen Gruppen disktutierten die Teilnehmer, unter welchen Voraussetzungen ein Gründer-Mentoring funktionieren kann. In kleinen Gruppen erarbeiteten die Teilnehmer Antworten auf die Fragen “Mentoring: eine Holschuld für Mentees?” und “Was sind elementare Maßnahmen, die ein Gründer-Mentoring abdecken sollte?”

Der reichhaltige Input wird nun vom Team des Gründercampus Ruhr an der Hochschule Bochum ausgewertet und als Basis für den Aufbau eines Mentoring-Programms genutzt. Weitere Gespräche unter Einbindung der Wirtschaftsjunioren Bochum und der Seniorexperten der IHK werden folgen.

Internet Start-up sucht Entwickler

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Zwei BWL-Studentendie an der Hochschule Bochum kurz vor Bachelorabschluss stehen, suchen zur technischen Realisierung ihres Projektes eine(-n), bzw. gerne auch ein eingespieltes Team aus Programmierern(-innen).

Geplant ist der Aufbau einer Internetplattform, bei der verschiedene Prospekte hochgeladen und wiederum mittels einer Suchfunktion abgerufen werden können. Um diese Informationen ortsbezogen anzuzeigen, ist auch die Implementierung von Geo Targeting in der Suchfunktion geplant. Des Weiteren soll sich das Portal durch eine klare und einfache Struktur/Layout auszeichnen, wobei die Usability im Vordergrund steht.

Den Gründer ist wichtig, dass interessiert Entwickler kommunikativ, kreativ und für ein solches Projekt begeisterungsfähig sind. Die Arbeitszeiten können ganz flexibel nach Absprache gestaltet werden. Grundvoraussetzung sind natürlich sehr gute Programmierkenntnisse in den gängigen Programmiersprachen, alle weiteren Kenntnisse zur grafischen Umsetzung sind wünschenswert. Alles Weitere erfahrt Ihr bei ENTER.

Gründerstipendium für Brainsmith Studios

Mittwoch, 24. November 2010

Die Gründer Christian Mayer, Fabian Karlovic und Marcel Janke sind ab Februar 2011 unsere neuen EXIST-Stipendiaten. Das EXIST-Gründerstipendium dient zur Unterstützung von Gründerinnen und Gründern aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten. Das Team plant die Gründung eines innovativen Entwicklungsstudio für Computerspiele das vernetzte, hochwertige Strategiespiele für PC, Browser und den mobilen Bereich entwickelt. Grundlage ist die im Rahmen einer Diplomarbeit an der Hochschule Bochum entwickelte Technologie. Wir werden regelmäßig über die Fortschritte des Teams berichten.

Unternehmensplanspiel BO-Cash: Kopf-an-Kopf-Rennen um den höchsten Gewinn

Mittwoch, 24. November 2010

Am 20.11.2010 wurde an der Hochschule Bochum im Fachbereich Wirtschaft in Kooperation mit „ENTER“ für die Ingenieurstudiengänge das Unternehmensplanspiel BO-Cash durchgeführt. Zielsetzung war es den „Nicht-Wirtschaftlern“ einen Einblick in betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen. Zu diesem Zweck spielten 4 Unternehmen in einer Konkurrenzsituation über 4 Spielperioden gegeneinander, um den höchsten Gewinn zu ermitteln. Mit großer Spannung wurden die jeweiligen Ergebnisse über den gesamten Tag verfolgt, bei dem es von Spielrunde zu Spielrunde immer wieder Positionswechsel bezüglich des kumulierten Gewinns gab.

In der ersten Periode konnte noch Unternehmen 1 mit einem Gewinn von 35,1 Mio. EUR die Führung übernehmen. Der Grundstein für den späteren Sieger, das Unternehmen 4, wurde in den Perioden 2 (Gewinn: 41,7 Mio. EUR)und 3 (Gewinn: 15,2) gelegt. Unternehmen 1 konnte in der letzten Periode den höchsten Gewinn verbuchen, nachdem sich das Team in der Vorperiode (Periode 3) erstmals mit Verlusten auseinander setzen musste. Dennoch musste man knapp Unternehmen 4 den Vortritt lassen. Unternehmen 2, das drei Perioden den 4. Tabellenplatz belegte, konnte in der letzten Periode unter großem Jubel noch den 3. Platz erobern.

Die Endergebnisse nach 4 Perioden zeigten sich wie folgt:

kumulierter Gewinn

Unternehmen 1:                             115,294

Unternehmen 2:                               94,127

Unternehmen 3:                               91,831

Unternehmen 4:                             126,549

Allen Teilnehmern ein herzlicher Glückwunsch nach dieser sportlich fairen Auseinandersetzung, aber der größte Erfolg ist in den damit verbundenen Erkenntnis-Gewinnen zu sehen. Alle Teilnehmer erhielten ein Zertifikat über die erfolgreiche Mitwrikung bei diesem Planspiel.

Wer das Planspiel verpasst hat, erhält am 2. April 2011 eine neue Chance. Dann bieten ENTER und der Fachbereich Wirtschaft “BO-Cash für Ingenieure” erneut an. Dies ist ebenso wie die Veranstaltung als Training für den EXIST priME Cup zu sehen, dessen zweite Runde, der Master Cup auf regionaler Ebene, am 11. und 12. Mai 2011 an der Hochschule Bochum stattfinden wird. Für weiter Informationen steht das ENTER-Team gerne zur Verfügung.

Serious Games Award: Bewerbung bis 10. Februar 2011

Freitag, 19. November 2010

Am 4. März 2011 findet im Rahmen der CEBIT die Serious Games Conference statt. Laut Veranstaler nordmedia stellen Serious Games stellen die Schnittstelle zwischen Unterhaltungstechnologien und Anwendungen im institutionellen Bereich sowie im Bildungssektor dar. Sie gewinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung und werden vermehrt in Aus- und Weiterbildung, Training und Simulation eingesetzt. Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Medizin und Militär nutzen seit längerem Technologien und den Spielprinzipien aus dem Unterhaltungssoftwarebereich. Aber auch der öffentliche Sektor setzt zunehmend auf die Realitäts-Simulationen lernorientierter PC-, Video- und Konsolenspiele.

Im Anschluss an die Konferenz wird der Serious Games Award 2011 in Gold, Silber und Bronze verliehen. Spieleentwickler und Publisher können ab sofort deutsche Produktionen einreichen, die die Spielprinzipien und Technologien der Unterhaltungssoftware für ernsthafte Zwecke zum Einsatz bringen. Einsendeschluss ist der 10. Februar 2011.

Bereits seit 2009 verleihen nordmedia gemeinsam mit dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) in Kooperation mit dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und deren Landesinitiative Hessen IT den Serious Games Award im Rahmen der Serious Games Conference.

Unternehmensnachfolge ist auch eine Form der Gründung

Donnerstag, 18. November 2010

Dass Unternehmensnachfolge auch eine Form der “Existenzgründung” ist, wird gerne einmal vergessen. Dabei ist es mitunter besonders aussichtsreich, wenn der Inhaber eines gut aufgestellten klein- oder mittelständischen Betriebes einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin sucht. Wie dies in einem Familienbetrieb funktioniert, stellte Christina Philipps, Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Philipps GmbH & Co. KG, im Rahmen der Ringvorlesung “Die Bedeutung des Handewerks für die Volkswirtschaft” am Dienstag, den 16.11., an der Hochschule Bochum vor.

In ihrem Vortrag “Unternehmensnachfolge im Handwerk – Chancen, Risiken und Optionen für Hochschulabsolventen” erläuterte Philipps zudem die aus ihrer Sicht “sehr positiven Möglichkeiten”, die sich Akademikern in den nächsten Jahren im Handwerk bieten. Über 30% der handwerklichen Betriebe haben ihre Nachfolge noch nicht geregelt, erzählte die 31jährige – das ist volkswirtschaftlich eine Katastrophe, aber gleichzeitig eine hervorragende Chance für junge Akademiker, die gewillt sind sich ernsthaft im Handwerk zu engagieren. Aus Sicht von Philipps gibt es kaum eine aussichtsreichere Kombination als erfahrene Handwerksmeister und gut ausgebildete Akademiker.

Viele Handwerksbetriebe werden nicht rechtzeitig modernisiert. Zentrale Bereiche wie Marketing, Controlling werden sträflich vernachlässigt, weil man selber keine Ahnung von der Thematik hat, andere Bereiche wie die Buchhaltung werden gerne an Steuerberater gegeben, was zusätzliche Kosten verursacht. All diese Dinge kann ein gut ausgebildeter Wirtschaftswissenschaftler aus einer Hand leisten. Es sei daher von ENTER darauf hingewiesen, dass innovative Dienstleistungen, die genau diese Probleme lösen, Grundlage eines Geschäftsmodells für Selbstständige sein können.