Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) untersucht jedes Jahr das Gründerklima in den wichtigsten Industrienationen. Im Länderbericht Deutschland 2009 bestätigen sich die Trends der letzten Jahre: Der Anteil der Gründer an der Bevölkerung liegt seit zehn Jahren unverändert niedrig, nach wie vor planen oder gründen lediglich vier Prozent aller Erwerbstätigen ein Unternehmen. Deutschland landet damit auf Platz 15 von 20 Ländern der OECD und anderen innovationsbasierten Volkswirtschaften. Von den Befragten gaben 43 Prozent an, sich aus Angst zu scheitern gegen eine Unternehmensgründung zu entscheiden, 32 Prozent der angehenden Unternehmer schlagen diesen Weg aus Mangel an Erwerbsalternativen ein. Als relative Stärken Deutschlands im internationalen Vergleich werden seit 2003 regelmäßig “Öffentliche Förderprogramme”, die “Physische Infrastruktur”, der “Schutz geistigen Eigentums” und sog. “Unternehmensbezogene Dienstleistungen” ermittelt. Was sich dahinter verbirgt verrät die komplette Studie, die auf der Webseite des GEM-Consortiums erhältlich ist.
Archiv für Mai 2010
Grüdungsklima in Deutschland – Platz 15 im internationalen Vergleich
Freitag, 21. Mai 2010Gründercampus Ruhr kommt
Freitag, 21. Mai 2010Der Gründercampus Ruhr wurde ja bereits vor einiger Zeit von uns angekündigt, jetzt ist der Zuwendungsbescheid von der NRW.Bank da, es kann also losgehen. Mit Unterstützung von Ziel2-Mitteln wird der Gründercampus Ruhr an der Hochschule Bochum und der Ruhr Universität Bochum mit Unterstützung des Campus STARTERCENTERS der IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum sowie der Wirtschaftsförderung und der Technologieentwicklungsgesellschaft Ruhr (TGR) als assoziierte Partner implementiert.
Der Startschuss für den Gründercampus fällt am 1.6, womit ein nahtloser Übergang in der Betreuung von Gründerinnen und Gründern and er Hochschule gewährleistet ist. Das Projekt Fit for Business endet am 31.5., das Konzept der studentischen Übungsfirmen (Juniorfirmen) soll jedoch weiter geführt werden. Zudem verzahnen die Partner ihre Unterstützungsaktivitäten für Gründerinnen und Gründer durch den Gründercampus noch enger. Weitere Informationen zum Gründercampus Ruhr finden sich in der offiziellen Pressemitteilung.
ENTER bleibt zunächst als Dachmarke für alle Gründungsaktivitäten an der Hochschule Bochum erhalten. Wir werden zukünftig in diesem Blog aber regelmäßig den Gründercampus Ruhr berichten.
Darlehen für Projekte in der Elektromobilität
Freitag, 14. Mai 2010“Die NRW.BANK fördert ab sofort mit 20 Millionen Euro die Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist, Nordrhein-Westfalen als Innovations- und Produktionsstandort für Elektrofahrzeuge zu stärken und bis 2020 mindestens 250.000 umweltschonende E-Fahrzeuge auf nordrhein-westfälische Straßen zu bringen.” So steht es in einer Pressemitteilung der NRW.Bank. Demnach werden Investitionen sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen Batterietechnik, Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Netze mit Krediten zwischen 25.000 und 5 Millionen Euro gefördert. Das dürfte auch für “Deutschlands ersten Professor für Elektromobilität”, der mit seinem Institut für e-mobility an der Hochschule Bochum ansässig ist, interessant sein.
STARTERCENTER: Starker Partner für den Gründercampus Ruhr
Freitag, 14. Mai 2010Jede dritte Existenzgründung in Nordrhein-Westfalen wird mittlerweile durch eines der 82 STARTERCENTER im Lande begleitet. Die STARTERCENTER sind ein zentraler Baustein für eine Kultur der Selbstständigkeit, denn sie helfen Gründungstalente zu entwickeln, sie Schritt für Schritt aufzubauen und schließlich an den Start zu bringen.
Seit 2008 gibt es in Bochum das erste Campus-STARTERCENTER. In Abstimmung mit der Hochschule Bochum und der Ruhr-Universität gibt es dort ein spezialisiertes Beratungsangebot für Hochschulgründer. Alle drei Institutionen gehören zu den Partnern des Gründercampus Ruhr. Unter diesem neuen Label werden die Unterstützungsangebote der Partner in Zukunft noch besser abgestimmt und gemeinsam kommuniziert. Gründerinnen und Gründer können sich unter www.startercenter.bochum.de/campus über das umfangreiche Beratungsspektrum dieser zentralen Anlaufstellen für Existenzgründer informieren.
EU-Austauschprogramm für Gründer
Mittwoch, 12. Mai 2010Das ist mal was Feines. Kennt man nur vom Studium, jetzt gibts über Erasmus auch ein Austauschprogramm für Gründer. Bis zu sechs Monate können Gründer bei einem Start up im Ausland Erfahrungen in Projekten sammeln bzw. “Praktika” absolvieren. Erasmus bezuschusst die Reise- und Aufenthaltskosten. Mehr Infos hier.
Gescheiterte Web 2.0-Ideen
Mittwoch, 12. Mai 2010Wer kennt Sie noch, die Web 2.0-Start Ups, die Großes vorhatten, teils von Investoren gut mit Startkapital ausgestattet, und am Ende doch gescheitert sind? Ideen gibts ja viele, gerade im Web 2.0-Bereich. Umsetzen lassen sich aber nicht alle. Eine Auswahl von zehn ehemals ambitionierten Vorhaben stellt netzwertig.com in einem Artikel vor.